Stolz auf unser Rudel

Stolz auf unser Rudel

Zur  Zeit bin ich mächtig stolz auf meine Rasselbande

Wie ich ja schon immer sage habe ich ruhige Hunde, und dies kommt mir in dieser Zeit zugute.

Meine Hunde bekommen am Morgen ihre Gassirunde und über den Tag können sie wenn sie möchten in den Garten über die Terrasse gehen. Am Abend gehen sie noch mal in den Garten bevor schlafen gegangen wird.

Aber sie halten sich lieber da auf wo auch ich mich befinde.

Dies ist der übliche Tagesablauf.

Aber nun seit gut 14 Tagen  ist bei uns die Welt nicht mehr so in Ordnung.

Da mein Mann schwer erkrankt ist und sich im Krankenhaus befindet und ich mich dort über 18 Stunden  auch aufhalte und sogar auch dort schlafe müssen sie sich bei meiner Mutter aufhalten.

Sie lieben zwar die Hundeoma aber  ihr Tagesablauf ist nicht mehr der selbe.

Wenn ich am Morgen aus dem Krankenhaus komme gehe ich mit ihnen ihre Runde und dann wird ganz schnell gefüttert, und dann heißt es für mich auch schon wieder Abschied nehmen von der Rasselbande. Dann bleiben sie bei meiner Mutter,  können selbst verständlich auch in den Garten wenn sie das wollen.

Überall haben sie in der Wohnung Decken zum schlafen hin gelegt bekommen.

Am  späten Mittag kommt dann meine Mutter auch ins Krankenhaus dann bleiben wir ein wenig zusammen und ich kann noch mal für 2 Stunden nach Hause fahren.

Dann ist die Freude groß und ich werde stürmisch begrüßt dann wird ein wenig im Garten getobt und dann ist es auch schon Zeit zum füttern.

Dann heißt es auch schon wieder Abschied nehmen denn ich mache mich auf den Weg ins Krankenhaus, dort angekommen fährt meine Mutter wieder Heim zur Rasselbande.

In den wenigen Stunden die ich zur zeit zu Hause bin kann ich aber beobachten, daß ich ein ausgeglichenes Rudel habe.

Nun bin ich froh, daß ich die Hunde nicht schon als Welpen  und später immer auch nicht großartig gefordert habe.

So kann man sehen, daß wenn man Hunde als Welpe schon wie ich immer sage trillt und später  auch immer meint ein Hund bräuchte Beschäftigung haben am laufenden Band und am Tag für mehere Stunden Gassi gehen er dies auch einfordert.

So bin ich in dieser Zeit froh das ich dies nie gemacht habe, und meine Rasselbande so auch keinen Grund hat das einzufordern.

Das ist das erste worauf ich auf sie stolz bin aber auch sonst gab es ja auch noch Veränderungen.

Das Rudel wurde neu zusammen gestellt.

Es fing damit an das vor 12 Wochen unsere Iris starb sie stand hinter Janka an zweiter Stelle im Rudel.

Und mein Mann Rolf der ja mit mir als Kopfhund  Mensch das Rudel führte nun jetzt durch seine Krankheit  auch nicht mehr da ist.

Maja ist nun auch schon seit ihrer ersten Hitze  erwachsen.

Nun konnte man beobachten wie sich alles neu gestaltete.

Janka  steht noch fest an erster Stelle zusammen mit Tobby, dann kommt Karli mit Rubino und das Schlußlicht macht Maja.

Man kann aber schon mal beobachten das Maja Karli von seinem Posten verdrängen will.

Ja und als Kopfhund Mensch  führe ich nun das Rudel alleine an.

Dann Kommt meine Mutter die ja als Hundeoma schon mal was durch gehen ließ wie es so Omas auch mit ihren Enkelkindern es machen.

Aber auch dort gab es zu beobachten das sich dort was geändert hat die Hunde wissen genau wenn sie ihre Grenzen bei der Oma überschritten haben.

So werde ich das Rudel alleine anführen mit der Unterstützung von der Oma.

Wir werden  dies auch meistern mit unserer Erfahrung aus meheren jahrzehnte langer Hundehaltung und dem Wissen was wir bei der Beobachtung von wildlebenden Tieren die im Rudel leben  gelernt haben.

Ich werde auch fest an meinen Leitsätzen fest halten.

Jeder Hund hat seine eigene Persönlichkeit die man fördern und unterstützen muß, und nicht jedes Verhalten was mir nicht gerade so passt ist ein Problem für mich und den Hund, an manchen kann man arbeiten  und mit manchem muß man Leben.

Und ganz besonders stolz bin ich, daß ein Rudelmitglied heute Rolf im Krankenhaus besuchen durfte es war unser Tobby.  Er durfte sich über eine Stunde im Krankenzimmer aufhalten und wurde von der Ärztin sogar zu ihm ins Bett gesetzt und durfte sich dort zu ihm legen.

Er hat sich vorbildlich benommen und die Herzen der Krankenschwestern sowie der Ärztin im Sturm erobert.

Sowas kann man nur mit ruhigen Hunden machen.

Martina Wagner August 2010