Jahres Rückblick 2012

Jahres Rückblick 2012

Es dauert nicht mehr lange und dann ist das Jahr 2012 auch schon wieder vorbei, mir scheint es als wäre es im Fluge vorbei gegangen.

Vielleicht liegt es daran, dass ich auch nicht mehr die Jüngste bin, wenn ich so zurück blicke wie es war als man Kind war, da meinte man die Zeit geht nie vorbei, es war so lang bis zu Weihnachten, zu Ostern , zu den Ferien, zum Geburtstag.

Das neue Jahr fing genauso mild an wie es aufgehört hatte, von Schnee und Frost war nichts zu sehen.

Januar:  Die Temperaturen waren am Anfang des Monates so mild, dass die Schneeglöckchen schon anfingen zu blühen und die Frühjahrsblumen anfingen zu treiben.

Aber Endes des Monats wurde es kälter.

Wir zogen es alle vor, es uns gemütlich auf dem Sofa zu machen. Da kein Schnee lag konnten wir jeden Morgen Gassi gehen.

Februar:  Da es Ende Januar schon kälter wurde, kam die große Kälte Anfang Februar und es wurde bitter kalt. Was den Pflanzen im Garten nicht gut tat und es gab nur ein paar Tage Schnee dann aber schon heftig.

Mitte Februar ging es nur mit Maja auf die erste Ausstellung nach Fribourg in der Schweiz, wo sie ihre letzten Anwartschaft für den Champion Schweiz und Internationalen Champion zugesprochen kam.

Und ich merkte, dass Janka nicht mehr so gut beisammen war.

März: So langsam wurde es wärmer und der Frühling hielt schon an so einigen Tagen Einzug. Man konnte das eine oder andere mal schon mal im Garten sein. Mitte des Monats ging es für Rubino, Maja und Janka auf die Landesgruppen Ausstellung Hessen nach Limburg, Was wir da noch nicht wussten: es sollte Jankas letzte Ausstellung werden.

Ende des Monats ging ich nur mit Maja nach Luxemburg auf Ausstellung.

April: Die Tage werden immer schöner und man konnte in den Garten gehen und mit der Gartenarbeit anfangen. Der Rasselbande hat dies gefallen so waren immer alle Hunde dabei, was nicht immer nützlich bei der Arbeit war.

Janka genoss die ersten Sonnentage und überwachte so ihr Rudel und mich bei der Arbeit.

Aber man sah ihr an, dass sie müde war vom Leben, sie verhielt sich auch anders. Sie schlief sehr fest und musste geweckt werden, wenn es nach draußen ging und da setzte sie sich dann hin und schaute zum Himmel. Ihre Gassirunden fing sie wie ein junger Hund an und zum Schluss auf dem Heimweg merkte man, dass sie müde wurde. In der Nacht fing sie immer an unruhig zu werden, was dann die anderen ansteckte. So musste ich sie trennen, wenn ich schlafen wollte  und weil das am besten im Wohnzimmer ging, schlief ich nun nur noch auf dem Sofa.

Rubino und Maja zeigten sich Janka gegenüber nicht immer freundlich und ich musste immer gut aufpassen, dass sie Janka in Ruhe ließen. Aber sie wollte das Ruder als Oberhaupt des Rudels nicht abgeben.

Ende des Monats fuhr ich mit Rubino und Maja auf die Clubausstellung in Luxembourg.

Und dann kam, was kommen musste. Am letzten Tag des Monats fielen Rubino und Maja über Janka her und es gab eine Beißerei.

Mai: Die ersten 2 Tage war große Unruhe im Rudel man musste immer aufpassen, dass die 3 großen sich nicht in die Haare bekamen. Janka ging es aber auch zunehmend immer schlechter, so ging ich mit ihr am 3. Mai zum Tierarzt. Es war kein so schöner Befund, der bei der Untersuchung raus kam und so kam am Abend der Tierarzt ins Haus und Janka ging über die Regenbogenbrücke ins Ewige Licht. Es war keine leichte Entscheidung aber es war besser so und ich bin mir sicher, dass Rolf sie abgeholt hat.

Nun ist Janka bei Rolf, bei Mama und Iris und sie werden viel Freude da haben, wo sie jetzt sind.

Es kamen auch schon einige heiße Tage und das Leben bei uns fand hauptsächlich im Garten statt.

Mitte des Monates ging es mit Rubino und Maja nach Salzburg auf die Welthundeausstellung. Unterkunft hatten wir im Hotel Axelmannstein in Reichenhall. Für mich war es auch eine Reise in die Vergangenheit und so einige Erinnerungen kamen auf von Früher als ich dort Urlaub mit Oma, Mama und Papa und später auch mit Rolf und den Hunden gemacht habe. Ich hatte mir extra 2 Tage mehr genommen, um all die Plätze aufzusuchen, die wir alle so geliebt haben.

Beide standen auf der Welthundeausstellung in der Championklasse. Bei Rubino waren es 6 Rüden und er bekam ein Vorzüglich wurde aber nicht Platziert, bei Maja waren es 5 Hündinnen und sie bekam auch ein Vorzüglich und wurde auf den vierten Platz gesetzt. Ich war mächtig stolz auf meine beiden.

Juni: Ich merkte nun, dass mir Janka doch so sehr fehlte aber im Rudel war wieder Frieden eingekehrt.

Ansonsten hatten wir nichts besonders vor. Wenn es das Wetter erlaubte, waren wir alle im Garten.

Juli: So richtig wollte es nicht Sommer werden. Oft regnete es aber es gab dafür auch keine schweren Gewitter. Ich fuhr nach Lüttich auf Ausstellung mit Maja. Dort holte sie sich ihre letzte Anwartschaft für den Titel Champion Belgien. Man konnte sich nicht oft im Garten aufhalten, denn es regnete sehr viel.

August: Der Sommer kam zurück und es wurde schön warm. Nun hieß es wieder jeden Tag im Garten zu sein. Am zweiten Wochenende des Monats ging es mit Maja auf die Ausstellung in Ludwigshafen. Eine Woche später fuhren Rubino und Maja auf die Ausstellung in Leipzig, es war die Woche, an der es am wärmsten dieses Jahr war. Die Hitze kam aus der Sahara.

September: Am ersten Wochenende ging Maja auf die Ausstellung dort. Das Wetter war immer noch schön und wir hatten einen schönen Spätsommer. So langsam fing ich an den Garten für den Herbst zu richten. Karli bekam seine Zähne vom Zahnstein gereinigt und hat die Narkose gut vertragen. Man konnte sich immer noch gut den ganzen Tag im Garten aufhalten.

Oktober: Der Monat machte dem Namen Herbst alle Ehre. Die Wälder färbten sich in allen Farben vom zarten Gelb bis hin zum Gold, vom blassen bis zum tiefen Rot und vom blassen bis zum tiefen Rost.

Und dann kam Mitte des Monats ein Wintereinbruch, stellenweiße mit Schnee, was zwar nur ein paar Tage anhielt, danach wurde es von den Temperaturen wieder milder. Morgens zog Nebel auf und es regnete wieder öfters.

Für uns hieß das, dass die Tage im Garten immer kürzer wurden und ich machte die letzten Arbeiten im Garten. Und unser Sichtzaun wurde gestellt.

November: Es war am Morgen öfters nebelig, so dass wir etwas später Gassi gingen. Nun hieß es wieder, es sich im Haus gemütlich zu machen.

Mitte des Monats fuhr ich noch mal mit Maja auf eine Ausstellung. Es ging nach Karlsruhe.

Es wurde kälter und es regnete mehr.

Dezember: Pünktlich zum 1. Advent kam in der Nacht der erste Schnee, der aber am Tag wieder taute. Aber es sollte so bleiben. Der Winter hielt Einzug und immer wieder gab es Schnee, der aber nicht liegen blieb. Aber es wurde auch noch richtig kalt, aber trotzdem bekam ich noch meine Terrassenüberdachung gestellt.

Zum 3. Advent wurde es wieder wärmer, und das Regenwetter hielt Einzug.

An Weihnachten war es dann mit guten 12 Grad Plus ganz schön warm für diese Zeit und es regnete ständig.

Am Heiligabend merkte ich dann, dass es Mikesch nicht so gut ging, aber am ersten Weihnachtsfeiertag half er mir noch kochen und ließ sich, wie die Hunde auch, sein gekochtes Hackfleisch schmecken. Im Laufe des Tages ging er auch noch auf den Küchenschrank zum Schlafen. Am Abend verzog er sich dann aber in sein Körbchen und fiel in einen tiefen Schlaf. Auch wollte er kein Fressen mehr haben. Am zweiten Feiertag ging er kaum noch aus dem Körbchen und wollte auch kein Fressen mehr haben. Man merkte, dass er immer schwächer wurde.

Am 27. als ich morgens aufwachte hatte er sich in eine dunkle Ecke der Wohnung verkrochen.  Ein paar Stunden später ging er den langen Weg über die Regenbogenbrücke ins ewige Licht. Ich bin mir sicher, dass Rolf ihn abgeholt hat, nun ist er da, wo all meine Lieben sind. Nach 17,5 Jahren des Zusammenseins fehlt er mir sehr.

Martina Wagner Dezember 2012