Tobby ist am Cushing Syndrom erkrankt

Tobby ist am Cushing- Syndrom erkrankt

Im Frühsommer merkte ich das Tobby nicht mehr der war wie sonst. Er war nicht mehr so schnell auf seinen Beinen. Beim scheren konnte er nicht mehr so lange stehen, und er fing an sehr viel Wasser zu trinken und auch sein Hunger wurde mehr.

So dachte ich da er auch nicht mehr so gut hörte das diese alles auf sein alter zurück zu führen wäre.

Im September sollte er ja auch schon seinen 14ten Geburtstag feiern.

Vierzehn Tage vor seinen Geburtstag wurde alles viel schlimmer, er konnte an manchen Tagen nur schwankend durch die Gegend gehen. Er war fast nur noch an der Wasserschüssel, und auch beim laufen auch in der Wohnung lies er dann oft eine Urinspur zurück. Auch wenn er tief und fest schlief war oft der Schlafplatz dann nass. Karli und ihn musste ich beim fressen nun trennen, denn er klaute Karli sein Fressen sonst.

Da ich ja schon wegen Karlis Krankheit, Karli alle zwei Stunden nach draußen muss, und das auch in der Nacht, und das nun schon 10 Jahre lang ging Tobby eben mit. Nur das Reichte dann nicht mehr und so ging es ab der Zeit wo man nicht ständig mehr die Terrassentür auf lassen kann es nun Rund um die Uhr alle Stunde nach draußen um sich zu lösen.

Das war dann so, dass ich das nicht mehr packte denn irgend wann wollte ich wenigsten wieder mal 2 Stunden am Stück schlafen, und Tobby sowie eine Urinprobe im Glas machten einen Besuch beim Tierarzt. Tobby wurde Blut abgenommen was gar nicht so einfach war, denn es lief nicht richtig, er wollte eben nicht gerne etwas von seinen Lebenssaft abgeben.

Der Schnelltest sagte schon mal das er keine Diabetes hatte, und Blut und Urin den ich auch noch mal vom nächsten Tag bringen musste wurden zur weiteren Untersuchungen in ein Labor geschickt.

5 Tage später war dann das Ergebnis der Laboruntersuchungen da und es war wie schon gedacht, das Tobby das Cuching Syndrom hat.

Nun wird diese Krankheit von Tumoren verursacht, die entweder an den Nebennieren oder der Hirnanhangdrüse sich befinden.

Da Tobby nun aber schon 14 Jahre alt ist, werden keine andere Untersuchungen mehr gemacht wo sich der Tumor sich befindet.

Er Bekommt nun das Medikament Vetoryl eine Tablette am Tag, zur Zeit hat sich sein Trinkverhalten gebessert er Trinkt nicht mehr so viel und hält deshalb auch besser ein.

Heute wurde noch mal von zwei auf einander folgende Tage  gesammelte Urinproben zur Untersuchung abgegeben ob das Medikament auch anschlägt.

Und so kann man hoffen das es das auch tut, und er noch ein paar schöne Monate bei uns bleiben kann.

 Martina Wagner November 2014

So nun hat Tobby gut 25 Tage das Medikament bekommen, und es wurden noch mal eine Untersuchung des Urins, von zwei hintereinander gelegenen Tagen gemacht. Das Ergebnis war nicht zufriedenstellend, das heißt man konnte sagen das, das Medikament noch so gut wie keine Wirkung gebracht hat. Ich hatte zwar den Eindruck das es schon hilft denn Tobby hat nach zehn Tagen Tabletten Einnahme nachts nicht mehr beim schlafen eingenässt, und war auch am Tag ein wenig dichter, so das er nur alle zwei Stunden raus musste. Auch trank er ein wenig weniger.

Nun wurde gestern um zu schauen wie man ihn einstellen kann mit den Medikament noch mal eine Blutprobe genommen, die sich wie folgt gemacht wird. Es wird Blut abgenommen dann bekommt er eine Medikament gespritzt und genau eine Stunde später wird noch mal Blut abgenommen. Dies wird dann zur Untersuchung ins Labor geschickt. Nun heiß es erst mal wieder 5 Tage warten bis das Ergebnis der Laboruntersuchung da ist. Danach wird dann geschaut ob man mit einer höheren Dosis noch was erreichen kann an seinem Zustand.

Martina Wagner 30 November 2014

Das neue Laborergebnis steht nun fest, ein wenig helfen die Tabletten Tobby, und er kann sie aber auch nicht höher eingestellt bekommen. Aber er braucht zur Zeit nicht mehr so viel Wasser trinken, und deshalb auch nicht mehr so viel raus zum Pipi machen. Auch nässt er nicht mehr ein wenn er schläft, so kann es noch eine ganze Weile gehen denn damit kann man noch leben.

Ende Januar 2015 muss er noch mal zur Blutuntersuchung um zu schauen wie es um ihn steht.

Martina Wagner 9 Dezember 2014

Am 22 Januar war es nun wieder so weit und Tobby mußte wieder zur Blutuntersuchung. Wieder wurde erst mal so Blut abgenommen und er bekam ein Medikament gespritzt, um eine Stunde später noch mal Blut ab zu nehmen. Dann hieß es wieder warten bis das Ergebnis zurück kam.

Und es sah hervorragend aus, er hat voll auf der Medikament angesprochen, und die Dosis mußte auch nicht erhöht werden. Also alles im grünen Bereich.

26 Januar 2015 Martina Wagner

Dann kam die Nacht vom Montag 26 Januar auf den Dienstag 27 Januar er fing auf einmal aus dem Schlaf an fürchterlich zu schreien, und konnte nur noch schwankend gehen.

Dienstag Morgen dann gleich zu Tierarzt dort wurde er noch mal geröntgt aber man konnte keine Auffälligkeiten sehen. Aber man ging davon aus das irgendwas am Rücken sein musste, denn berührte man seinen Rücken war er sehr schmerzempfindlich.

So bekam er eine Spritze gegen Schmerzen und mußte dann alle 4 Stunden Tabletten nehmen,

Mittwoch wieder zum Tierarzt noch mal eine Spritze.

und Freitag sollte er wieder vorstellig werden.

am Mittwoch dachte ich dann oh es schlägt an er wurde wieder munterer und konnte auch wieder die Treppe laufen wenn auch nur langsam.

Aber dann die Zeit bis Freitag sah ich in seinem Blick ihm am, dass er so nicht mehr leben wollte.

Und ich muß gestehen es war für mich dann auch so, dass ich ihm ein Leben was nur noch mit Schmerztabletten möglich gewesen wäre nicht zumuten wollte.

Denn er hätte sich nicht mehr so wie er immer es tat fröhlich bewegen können.

und so entschloss ich ihn über die Regenbogenbrücke gehen zu lassen.

30 Januar 2015 Martina Wagner

Werbeanzeigen