Geschichten

Wie wir zu Rubino kamen

Als wir im Januar 2006 von der Verpaarung Kyoto von der Erftquelle und Kuno vom Buchenstock hörten war uns klar, wenn es möglich ist wollen wir von dem Wurf einen Rüden haben. Ein Anruf bei Frau Gerhards und ein Kennenlernbesuch gaben uns grünes Licht. Frau Gerhards wusste gleich das wir viel auf Ausstellungen gehen und unser zukünftiges Familienmitglied auch ausgestellt werden soll . Als am 09. März 2006 der    R-Wurf von der Erftquelle das Licht der Welt erblickte kam der Anruf  das genügend Rüden geboren sind und das wir einen bekommen. Nun folgten fast Täglich Telefonate, und als die ersten 4 Wochen vorbei waren durfte wir die kleine Bande das erste Mal besuchen. Danach folgten jede Woche ein Besuch und in der letzten Woche sogar zwei, weil  wir uns erst zwei Tage vor der Wurfabnahme entschieden hatten welchen Rüden wir nehmen. Es standen immer zwei in engerer Auswahl. Die aussergewöhnlich schönen Namen die Frau Gerhads für die Hunde aussucht haben uns recht gut gefallen, und als ich hörte das einer Rubino heissen soll, sagte ich das wäre der Name der mir gefällt , denn der erste Ring den ich von meinem Mann bekommen habe war ein Sternrubin. So zog Rubino am 04.Mai 2006 bei uns ein. 

Rubinos erstes Jahr  2006                        

 Als wir nach 1 1/2 Stunden Fahrt zuhause ankamen erwarteten uns schon unsere zwei Appenzellermädchen und zwei Pudeljungs. Rolf trug Rubino in den Garten und dort sollten sie sich bekannt machen. Rubino wurde auf den Boden gesetzt und alle vier kamen und schnupperten an ihm, was das wohl für ein kleiner ist. Mit den zwei Appenzeller hatte er keine Schwierigkeiten sahen sie doch gleich aus wie seine Mama oder der Rest des Hunderudels von der Erftquelle, aber als er die Pudel erblickte schrie er laut und verkroch sich in die letzte Ecke des Gartens. Das ging noch den ganzen Tag so wenn er die Pudel erblickte, am Abend hatte er sich daran gewöhnt. Zum Schlafen kam er für 8 Wochen in eine Box die neben meinem Bett stand und schlief von Anfang an durch, er war dann auch zu 90% Stubenrein nach vier Wochen. Wenn er runter musste wurde er die Treppe runter getragen, dabei kniff er mir in die Nase oder das Ohr, also habe ich einmal in seine Nase und sein Ohr gebissen und so war das auch erledigt. Die erste Woche ging er nur in den Garten und danach 2 x Gassi ansonsten in den Garten. Nach vier Wochen bei uns ging er mit uns in den Urlaub nach Mallnitz in Österreich. Er hatte überhaupt keine Probleme mit der Autofahrt und dem Hotel. Mit 3 Monaten wurde er in Mallnitz ausgestellt und der Richter war begeistert von dem kleinen Schatz. In eine Hundeschule ging er nicht, wir gingen dafür ein paar mal zum Ringtraning mit ihm damit er lernte sich von Fremden anfassen zulassen (Zähne zeigen Hoden ). Er machte wie jeder Welpe und Junghund seinen Unfug, kaputt machte er eigentlich nicht viel außer das er an allen Teppichen die Ecken anknabberte. Als ich ihm das abgewöhnen wollte in dem ich die Ecken der Teppiche mit Chilli und Pfeffer versah, ja da schmeckte es ihm noch besser. Also ein Satz mit X das war wohl nix. Nun haben die Teppiche runde Ecken. Er wurde immer wieder in der Baby und dann in der Jüngstenklasse ausgestellt und bekam immer ein vielversprechend. So wurde er auf der World Dog Show 2006 in Polen Best Puppy.

Rubinos zweites Jahr 2007

Für Rubino fing das Ausstellungsjahr im Februar in der Jugendklasse in Fribourg an. Er reiste immer gerne mit und fand es toll, denn da waren ja immer so viele Hunde. Im Frühling hatte er es geschafft und hatte drei Jugendchampions. Nun ging es in die Zwischenklasse wo er auch immer vorzüglich abschnitt. Er wurde zwei mal von Rüden verbissen, einfach so, und danach hatte er mit Rüden keinen Vertrag mehr. Hündinnen liebt er heiss und innig, seine grosse Liebe ist eine Bernerin die nur ein paar Wochen jünger ist als er. Sein bester Kumpel ist unser Pudel Karli die zwei gehen durch dick und dünn. Janka und Iris brachten ihm beim Spielen bei wie es ist wenn man auf den Rücken geworfen wird. Im Frühjahr ging es wieder nach Mallnitz, dort besuchte er eine Woche einen Erziehungskurs damit er die Grundkenntnisse lernen sollte oder besser gesagt das Herrchen. Mit einem Jahr wurde er geröngt und das Ergebis war sehr gut, alles Frei. So verging das Jahr an vielen Wochenenden Ausstellungen und über den Rest der Zeit durfte er Hund sein. Ende Dezember fingen wir an mit ihm zu üben Sitz und Platz, denn er sollte ja Ende März 2008 zur Körung nach Bingen. So wurden immer beim Gassi gehen kleine Übungen gemacht. Was wir festgestellt haben ist, das er Regenwetter nicht schön findet und deswegen auch nicht gerne draussen ist. Um Pfützen wird ein grosser Bogen gemacht, und wenn es durch viel Regen matschig ist will man überhaupt nicht viel laufen. Er findet schönes trockenes Wetter viel besser, was für uns ein Vorteil ist, denn er kommt meistens sauber nach Hause.

 Rubinos drittes Jahr 2008

Nun ist Rubino im dritten Lebensjahr, und er ist immer noch unser kleiner Schmusebär. Aber er hat auch seinen Dickkopf, wie es sich für einen Appenzeller gehört.
Karli ist immer noch sein bester Freund und ich glaube das wird sich auch nicht ändern. Vor Janka hat er Respekt und Iris ist seine Spielgefährtin, und Tobby wird wohl nie seine große liebe werden besonders wenn es um Spielsachen geht denn jeder will sie dann haben, aber mit der Hilfe von uns Menschen kommen die beiden mit einander aus.
Auch dieses Jahr fing die Ausstellungszeit mit Fribourg in der Schweiz an, und es sollten bis zur letzten Ausstellung in November in Kortrijk Belgien zahlreiche folgen.
Bis ende des Jahres hatte er acht Championtitel errungen, und viele Tagestitel.
Einer der Höhenpunkte war der Europasieger FCI in Budapest, und das er unter die besten 24 ausgestellten Hunde in der Schweiz in dem Ausstellungsjahr 2007/2008 kam. Und somit am Finale von Swiss Top Dog 2008 in Lausanne teil nehmen konnte.
Im März wurde er erfolgreich angekört.
Ansonsten führt er ein ganz normales Hundeleben und am liebsten ist er bei schönem Wetter mit uns im Garten und tobt mit den anderen Hunden von unserer Rasselbande rum. Und wenn das Wetter und die Jahreszeit es nicht zu lässt das man sich im Garten aufhalten kann und in der Wohnung sich aufhalten muss wird halt dort gespielt.
Wenn es dann Zeit ist zu Bett zugehen dann wird noch mal kurz Kater Mikesch geärgert und dann legt er sich vor meinem Bett auf seinem Kissen zum schlafen.
Diese Jahr gab es ja ein paar Mal Schnee wenn auch nicht viel aber dann fand er das Gassi gehen toll, konnte man doch so schön im Schnee toben.
Außerdem ist er ein Schleckermäulchen denn er mag nicht immer sein Futter essen so das man ihn öfters gut zu reden muss.
Er ist und bleibt nun mal ein Schmusebär und kann mit seiner Liebeswürdigkeit uns alle um die Pfoten wickeln und wir hoffen das das auch noch viele Jahre so bleibt.

 

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