Reisebericht World Dog Show in Salzburg 2012

Bericht über die World Dog Show Salzburg 2012

Auch dieses Jahr sollte Rubino und Maja mit dabei sein, und so wurde zum ersten Meldeschluss gemeldet und ab Anfang Januar 2012 konnte man auch dann sich einen Parkplatz buchen an der Messe Salzburg.

Das Hotel gebucht, es war das Axelmannstein in Bad Reichenhall.

Von Bad Reichenhall ist man schnell an der Messe Salzburg.

Nun war alles erledigt und so konnten wir auf den Mai warten.

Am Donnerstag den 17. Mai wurden die Koffer gepackt und als Rubino und Maja mir dabei zu schauten sagte ich über die beiden, gewinnen können wir nicht aber wir sind dabei.

Am Freitag den 18. Mai, am ganz frühen Morgen um 4:30 ging die Fahrt los.

Diese mal brauchte ich nicht das Navi ein zustellen kenne ich doch den Weg dort hin nur all zu gut.

Die Autobahn war frei es gab keinen einzigen Stau, und mit jedem Km den ich fuhr kamen Erinnerungen auf. An Urlaube die ich schon als Kind mit meinen Eltern und meiner Oma, und später auch als Erwachsene mit meinen Eltern und Rolf in Bad Reichenhall erlebte.

Als ich dann die Kirche von Anger sah, kurz vor der Autobahnabfahrt Bad Reichenhall liefen mir die Tränen.

Und die Welthundeausstellung rückte ganz weit weg.

Nach genau 5,5 Stunden Fahrtzeit stellte ich das Auto vor dem Hotel ab.

Da ich noch zu früh war und mein Zimmer noch nicht bezugsfertig war lud ich nur schon mal das Gepäck aus, lies die Hunde sich mal ihre Beine vertreten und sich lösen.

Dann ging es gleich weiter zum Thumsee, und dort verbrachten wir die nächsten Stunden mit spazieren gehen.

Zuerst ging ich mit Rubino um den See herum, in dieser Zeit wartete Maja im Auto.

Rubino motzte nur einmal ganz kurz einen anderen Rüden an, und als er Durst bekam musste er sogar mal eine Pfote wo er doch so Wasserscheu ist in den See setzen um Wasser zu trinken.

Dann war Maja an der Reihe und Rubino musste im Auto warten, Maja wollte aber nicht um ihren Durst zu löschen Wasser aus dem See trinken denn sonst hätte sie wie Rubino eine Pfote ins Wasser setzen müssen.

Aber als sie einen Flusskrebs sah ja den wollte man und so wurde auch eine Pfote von ihr nass.

Und ich Spielverderber nahm ihn ihr auch gleich wieder ab und setzte ihn zurück in sein nasse Reich.

Um 15:00 Uhr war ich dann wieder in Bad Reichenhall im Hotel, aber leider war mein Zimmer immer noch nicht fertig, so ließ ich die Hunde im Auto was ich auf dem Hotelparkplatz im Schatten geparkt hatte. Das Auto hatte alle Fenster unten das Dach war offen, und die Heckklappe war offen, und ich machte einen Stadtbummel und ging schoppen.

Nach zwei Stunden konnte ich nun endlich mein Zimmer beziehen, nun war mein Gepäck was ich morgens schon abgegeben hatte erst mal nicht auffindbar.

Nach einer halben Stunde war es dann auf meinem Zimmer und ich konnte die Hunde Füttern, und den Koffer aus packen.

Danach ging es noch mal schnell mit jedem Hund in den Hotelpark damit sie sich lösen konnten.

Da im Hotel doch einige Hunde waren es waren allein 4 Busse aus Russland, da bellte es in deren Zimmer fast unterbrochen, und man musste im Hotelpark sowie auch im Hotel auf passen da sie oft die Hunde ohne Leine laufen ließen.

Nun traf ich mich noch mit Bekannten zum Abendessen, und die Hunde schliefen in der Zeit tief und fest im Hotelbett.

Danach ging es noch mal eine kleine Runde mit jedem Hund Gassi im Karlspark, der nicht weit entfernt ist.

So ging der erste Tag mit vielen Erinnerungen an früher vorbei.

Samstag den 19. Mai ich konnte ein wenig länger schlafen und so ging es das erste mal mit den Hunden um 8:00 Uhr Gassi im Karlspark, und dann bekamen sie ihr Frühstück.

Ich konnte danach selbst zum Frühstück gehen.

Beim Frühstück hörte ich dann wie sich einige über den ersten Tag der Weltausstellung unterhielten das es von der Organisation ganz schlecht sein das fing schon beim Parken an.

So kam bei mir gleich der Beschluss das ich am Sonntag wenn wir an der Reihe sind schon sehr früh los fahren würden.

Aber heute den Tag wollte ich noch so einige mir ganz liebe Plätze im Berchtesgartener Land besuchen.

So ging es um 9:30 los Richtung Ramsau, und dann weiter zum Hintersee.

Am See parkte ich das Auto so das es im Schatten stand auch wenn die Sonne noch wandert, ließ alle Fenster auf, das Dach und die Heckklappe auch und ging zuerst mit Rubino los.

Nach einigen Metern die wir schon los gewandert waren kam mir ein älterer Mann nach und meinte zu mir, sie haben das Auto noch offen. Als ich ihm sagte, dass ich noch einen Hund im Auto hätte wollte er mir das nicht so recht glauben und ging zurück und schaute rein. Da tobte Maja aber los und das ganze Auto wackelte. Nun glaubte er mir und ging seinen Weg.

Auch diese mal setzte Rubino seine Vorderpfoten mal ganz kurz in den See was für einen Erfolg für ihn. Für die Entenjagd ist er aber nicht zu gebrauchen denn dazu hätte er ja viel weiter ins Wasser gemusst, so ließ er sie links liegen.

Dann kam Maja dran und Rubino musste im Auto warten bis wir um den See gelaufen waren, auch sie interessierte sich für die vielen Enten die Jungen hatten nicht, aber sie ging auch mal kurz eine Pfote sich abkühlen.

Als ich so um der See wanderte vielen mir all die Erlebnisse von Früher wieder ein, wie Tobby in den See fiel, oder Janka die dort überhaupt nicht mehr raus zu bekommen war weil sie nach Steinen tauchte, und noch viele andere, und schon wieder liefen mir die Tränen.

Oder auch die vielen Bergwanderungen die ich mit meinen Eltern oder mit Rolf gemacht hatte dort in den Bergen.

Dann hieß es auch schon wieder Abschied nehmen und ich fuhr über die alte Bad Reichenhaller Straße vorbei am Taubensee zum Königsee. Dort war leider der Parkplatz bis auf den letzten Platz belegt so dass ich nicht bleiben konnte.

Um 15:30 Uhr war ich dann wieder im Hotel und wir alle machten zuerst einmal einen kleinen Mittagsschlaf.

Dann bekamen die Hunde ihr Abendessen und ich selbst ging mit Bekannten auch zum Essen.

Gegen 21:00 Uhr ging ich zuerst mit Rubino noch mal in den Karlspark und anschließend noch mit Maja, und dann setzte ich mich noch auf eine Bank im Park. Da waren sie wieder die Erinnerungen und ich sah mich als Kind unter den alten Bäumen mit meiner Puppe spielen, und der eigentliche Grund warum ich da war die Welthundeausstellung rückte ganz weit weg.

Sonntag den 20. Mai der Tag der Welthundeausstellung wo meine zwei an der Reihe waren.

Um 3:00 Uhr ging der Wecker als ich aufstand schauten mich Rubino und Maja mal kurz an und schleifen weiter. So konnte ich mich in aller Ruhe anziehen.

Dann ging es mit Rubino zum Gassi gehen wir machten eine gute halbe Stunde dann kam er ins Auto und nun war Maja an der Reihe auch mit ihr lief ich eine gute halbe Stunde.

Um 5:00 UHR fuhr ich los Richtung Salzburg und war um 5:20 an der Abfahrt Messe Salzburg wo ich dann als sechstes Auto aus Richtung Deutschland wartete bis sie den Parkplatz öffneten.

Nachdem ich nun mein Auto abgestellt hatte wurde angefangen alles was ich für die Ausstellung benötige zusammen zu stellen, Rubino in seine Box zu setzen und Maja an die Leine zu nehmen, und los ging es mit Gepäck und Hunden zum Einlass.

Kurz nach 7:00 Uhr kamen Verantwortliche durch die Reihen und schauten nach den Impfausweisen der Hunde und gaben einem einen Stempel für den Einlass, aber nicht bei jedem.

Pünktlich und keine Minute früher obwohl man zu Hunderten vor den Türen stand wurden diese geöffnet, dort wo ich war gingen aber die Türen wieder zu, all so sie wurden nicht fest aufgestellt und so war es schon behinterlich immer wieder die Tür auf zuhalten, wenn man Hund an der

Leine und einen Wagen mit dem ganzen Gepäck hatte. Jeder half dem anderen dass man in die Halle kam.

In der Halle angekommen ging es noch für die Aussteller die keinen Stempel hatten zur Einlasskontrolle dazu gehörte auch ich.

Dann konnte man sich seinen Katalog holen und von nun ging es entspannt zum Ring wo die Appenzeller gerichtet wurden.

Nach dem man einen Platz gefunden hatte und sich häuslich eingerichtet konnte man alles entspannt weiter machen. Man begrüße Bekannte und ging noch mal mit den Hunden zum lösen nach draußen, und holte sich seine Startnummern.

Auf einmal waren alte Bekannte die ich von den Pudel her kannte da die ich schon lange nicht mehr gesehen hatte. Sie boten mir sofort Hilfe an als sie hörten dass ich alleine da war. Sie holten mir Wasser für die Hunde und gingen mit mir auch mit den Hunden zum lösen nach draußen.

Was ich auch gerne annahm, vielen Dank noch mal dafür.

Kurz vor 10:00 Uhr, das Richten solle um 10:00 anfangen ging die Ringhelferin mit einer Tafel rum wo drauf stand das es einen Richterwechsel gibt und das Richten da durch erst um 10:30 Uhr anfängt.

So hatten wir wie vorgesehen nicht Frau S. Kirschbichler aus Österreich sondern Herrn Di Boris Spaljaric aus Croatia.

Das Richten ging wie bei wie immer auf einer Welthundeausstellung im 2 Minuten Takt ab, da es ja keine Richterberichte gibt.

In der Championklasse Rüden wo Rubino gemeldet war, waren 6 Rüden gemeldet. Rubino motzte nur mal einen Rüden ganz kurz an als dieser ihn anmachte. Bei der ersten Runde wollte Rubino wieder mal sein Schnüffelprogramm starten was aber nicht ging, weil ich ihn kurz hielte. Er bekam die Bewertung Vorzüglich für einen Platz hatte es leider nicht gereicht, aber ich war trotzdem mächtig stolz auf ihn.

In der Championklasse Hündinnen wo Maja gemeldet war, waren 6 Hündinnen gemeldet wo von eine fehlte. Maja bekam die Bewertung Vorzüglich und wurde auf den 4 Platz gesetzt.

Ich weiß dass nicht nur ich mächtig stolz auf meine zwei war, sondern auch Rolf und meine Mama, denn ich bin ganz fest überzeugt dass sie bei mir waren.

Gegen 15:00 Uhr nach dem ich mir noch ein wenig von der Ausstellung angeschaut hatte ging ich zum Auto und wir fuhren wieder nach Bad Reichenhall.

Dort wieder angekommen ging es erst mal mit den Hunden schön lang Gassi und anschließend wurden die Koffer gepackt, dann bekamen die Hunde ihr Abendessen und ich selbst ging auch zum Essen.

Danach fuhr ich nach Karlstein gute Freunde besuchen, und es war ein wunderschöner Abend den ich dort verbrachte.

Wir waren wieder um 22:30 Uhr im Hotel und die Hunde machen nur noch eine ganz kleine Runde im Park dann hieß es schlafen gehen.

Montag den 21. Mai Abreise, um 3:00 Uhr ging wieder der Wecker und auch diese mal schauten Rubino und Maja nur mal kurz auf und schliefen weiter. Ich packte den Rest zusammen die Hunde bekamen noch ein kleines Frühstück und eine riesen große Gassirunde. Das Auto wurde beladen und um 6:00 Uhr ging die Heimreise los, Ankunft zu Hause war 11:15 Uhr auch diese mal war kein Stau und die Autobahn nicht so voll.

Fazit der Reise:

Für mich war es eine Reise in die Vergangenheit mit sehr vielen schönen Erinnerungen, die mich traurig stimmten.

Rubino hat sich vortrefflich im Hotel benommen obwohl so viele Hunde dort waren, und er hat wie auch Maja gelernt, dass man mal eine Pfote ins Wasser setzen kann.

Maja war wie immer auf Reisen sehr brav und ruhig.

Was die Welthundeausstellung angeht zum Teil eine schlechte Organisation besonders was das Parken angeht und den Einlass der Hunde.

Das man wenn einige Busse aus Russland im Hotel sind, gefasst sein muss das sie die Hunde überall ohne Leine laufen lassen und das die Hunde ständig in ihren Zimmern bellen.

Noch ein Paar Eckdaten zur Ausstellung.
Offizielle Meldezahl 18607 Hunde

139 Richter

Aussteller aus 55 Länder, wo von aus Deutschland, Italien, und Russland am zahlreichsten waren.
gemeldet waren 34 Appenzeller Sennenhunde

22. Mai Martina Wagner