Geschichten von der Rasselbande

Fünf auf einem Streich

Heute mussten alle von der Rasselbande Ihre Borriliose Impfung wieder auffrischen.

Bei den anderen Impfungen haben Sie ja fast alle einen anderen Termin das heißt drei gehen im Dezember einer im August und einer im Mai. Ach ja und unser Kater Mikesch hat seine Impfung im März.
Bei den drein haben wir es schon so gemacht das wir einmal den Termin vorgelegt haben und zweimal haben wir ein paar Tage nach hinten verschoben, so geht dies auf einem mal.
Aber bei der Borriliose Impfung kommen nun mal alle zusammen.
Weil ich weiß das unser Tierarzt nicht immer diesen Impfstoff da hat rief ich anfangs der Woche bei Ihm an und meldet mich mit der Rasselbande an.
So kam der Termin für Donnerstag den 09.04.2009 um 18:15 zustande, und weil ich nicht mehr die jüngste bin rief ich gleich fünf Minuten später noch mal an und bestellte auch noch gleich fünf Halsbänder gegen Zecken.
Am Mittwoch Abend rief mich dann die Tierarzthelferin an und fragte mich ob wir nicht schon am Donnerstag Morgen gegen 8:45 vorbei kommen könnten denn am Abend käme noch eine Züchterin mit 6Hunden und das würde dann doch einwenig viel werden. Aber das war mir dann doch ein wenig zu früh, nicht wegen mir ich bin ja ein Frühaufsteher aber meine bessere Hälfte und die Hunde schlafen doch gerne etwas länger, so machten wir den Termin dann kurz vor 12 Uhr aus. Ich fragte noch schnell meine Köchin ob das zeitlich mit dem Mittagessen passen könne und Sie sagte ja.
Dann heute Morgen es war so gegen 11 Uhr ein Anruf vom Tierarzt wir bräuchten uns nicht zu beeilen denn da es ja der Gründonnerstag sei hätte er das Wartezimmer so voll das wir auch dann erst um 12 Uhr da sein müssten
Fünf Minuten vor 12 Uhr setzten wir die Rasselbande samt unserer Hundeoma ins Auto und los ging es. Punkt 12 Uhr waren wir beim Tierarzt auf den Parkplatz.
Aber das Wartezimmer war immer noch gut besetzt. Unsere Hundeoma und Tobby gingen schon mal rein und der Rest der Rasselbande blieb noch im Auto.
Auf dem Parkplatz wartete noch ein neunjähriger Dackel der es vorzog im freien zu sein bis er an der Reihe war, ich brachte schon mal Karli zu der Oma die schon mit Tobby platz im Wartezimmer genommen hatte, und machte noch einen kleinen plausch mit einer Dame die eine Katze auf den Arm hatte und noch vor uns an der Reihe war.
Als nun der Dackel das Sprechzimmer betrat holte ich den Rest der Rasselbande rein.
Nun ist es so dass unsere Hunde immer einem regelrecht in die Praxis ziehen und Iris dabei noch wie wild bellt.
Wir nahmen noch ein paar Minuten platz bis wir aufgerufen wurden es wurde gefragt ob jeder Einzel rein soll was wir dann verneinten. So gingen alle zusammen in das Sprechzimmer.
Nun wurde jeder zuerst auf die Waage gestellt damit wir wieder mal wussten was Sie für ein Gewicht jeder hat. Danach kam einer nach dem anderen auf den Behandlungstisch.
Und die nicht an der Reihe waren liefen durch das Zimmer, es ist schon lustig mit anzusehen wie Sie da rumlaufen und jeder sich bei der Tierarzthelferin die am Schreibtisch saß ein zu schmeicheln zu versuchen denn auf den Schreibtisch steh ein großes Glas mit Leckerli.
Janka setzt sich brav neben Sie Iris meint man müsse Sie mal anstupsen und Rubino legt die Vorderpfoten auf den Tisch und gibt Ihr einen feuchten Hundekuss, Tobby schaut von unten hoch. Nur Karli will so schnell es geht wieder raus und hat deshalb kein Interesse an Leckerli.
Bevor dann jeder seine Spritze bekommt gibt es noch eine Untersuchung, das Herz wird abgehört nach den Augen den Ohren und den Zähnen geschaut und bei den Mädchen wird auch noch die Milchleiste abgetastet, wenn alles in Ordnung ist, erst dann bekommen Sie die Spritze in den Po.

Und alle benehmen sich vorbildlich, das heißt man muss Sie nicht viel festhalten nur so viel dass Sie nicht von alleine vom Behandlungstisch springen. Heute bekam noch Janka und Iris gleich Ihre Krallen geschnitten.
Wie dann alle fertig waren mit Ihrer Behandlung ging es schnell ins Auto zurück, dann kann es nicht schnell genug gehen mit den einsteigen.
Da heute wunderbares Frühlingswetter war verbrachten wir dann den Rest des Tages im Garten und die ganze Rasselbande tobte und spielte bis zum Abend.

April 2009 Martina Wagner

Jeder sollte Rücksicht nehmen

Alles fing vor einer Woche an. bei der letzten Gassirunde am Abend wir gehen ja immer erst mit 3 Hunden und dann gehe ich mit den 2 anderen Hunde Gassi.
kam mir eine Frau mit Rad entgegen aus einem klitzekleinen Wäldchen was auf unserer runde liegt ich dachte doch die kenne ich doch aber wo ist denn ihr Hund es ist ein Husky. er war weit und breit nicht zu sehen, auf meine frage wo denn ihr Hund sei sagte sie doch einfach irgendwo. Da ist mir dann aber die Hutschnurr gerissen denn besagter Hund hatte im Oktober 2007 an Gleicherstelle schon ein Reh gerissen was im Frühjahr geboren war. ich sprach sie darauf an. die antwort war na und. auch machte ich sie aufmerksam das hier wieder 3 Rehe immer stehen wieder na und.

Heute Morgen bei unserer runde trafen wir auf Reiter mit freilaufenden Hund dabei als wir sie sahen haben wir gleich kehrt gemacht,
erstens wegen dem Hund und zweitens Janka hat vor Pferden angst.
Aber ich dachte die bleiben ein wenig auf abstand also warten bis wir ein stück weck sind nein im Gegenteil die wurden schneller und trieben uns auf dem Weg den Abhang runter. nach ihrem Hund schauten sie überhaupt nicht.

Nun habe ich nichts gegen Leute die reiten, habe ja selber über 20 Jahre Reitsport betrieben.
aber ich muss sagen wenn ich dann im Gelände unter Wegs war und mir kamen Fußgänger entgegen habe ich doch den Anstand besessen und habe ein wenig gewartet bis sie weg waren.

Aber der Höhepunkt kam dann heute Abend als wir mit den ersten 3 Hunden unsere abendliche runde drehten.
Auf dem gegenüber liegenden Weg kam ein Auto hielt an die Tür wurde aufgemacht und aus dem Auto- sprangen 2 Rottweiler, jeder wird denken na und?
Der Mensch setzte sich wieder ins Auto und fuhr los und lies die Hunde hinter den fahrenden Auto laufen. Schade das ich das Kennzeichen nicht sehen konnte denn sonst hätte ich ihn angezeigt als erstens geht man so nicht mit Hunden Gassi und zweites stehen Rottweiler bei uns in Hessen auf den Liste.

Aber das war es noch nicht denn als ich dann mit den anderen 2 Hunden ging sah ich vor mit einen Boxer Gassi gehen. Nun dachte ich dann laufen wir mal ein wenig langsamer dann kommen wir nicht zusammen. aber falsch gedacht, die gingen nur ein kurzes stück und drehten dann um der Hund lief ohne Leine, ich machte meine zwei an die Leine und wollte noch schnell weg gehen aber der Boxer kam mit einem Affenzahn angerannt. ich nahm unseren Tobby unter den Arm und lies die Leine von Iris auf den Boden fallen. Ich rief den Besitzen noch zu sie sollten doch ihren Hund abrufen aber da kam nichts, nur der von mir so geliebte Satz der tut nix er will nur spielen.
So holte ich meine Klapper sie ist selbst gemacht 5 Handfläche große Metallscheiben aus der Tasche und warf sie nach den Boxer, er drehte zwar ab in Richtung Besitzer aber auch wieder so schnell konnte man nicht schauen zu uns zurück. Da bekam er noch mal die Klapper zu spüren und auch noch eins mit der Leine. Als dann endlich die Besitzer im Schneckentempo ankamen fragte ich was das soll und ich bekam die Antwort der ist ja noch ein Welpe,
da wollte ich aber nicht mehr leben denn besagter Boxer ist schon 10 Monate alt.
Außerdem erzählten sie mir noch ganz stolz das er erst eine Beißerei mit einem Schäferhund hatte letzte Woche. Wir haben im Dorf 2 Schäferhunde.
Ich sagte gleich ach hat Barry wieder zugeschlagen denn der hatte vor 14 Tagen sich über einen Collie hergemacht nein war die Antwort es war Uno.
Ich sagte ihnen darauf brauch man nicht stolz zu sein.

So nun muss man noch mehr bei den Gassi Runden aufpassen das nichts passiert,
denn dem Barry gehen wir ja schon immer aus den Weg weil er bekannt ist das er gerne rauft, aber ich habe ihn in den letzten Tagen immer frei laufen gesehen. und wenn er mit seinem Frauchen geht und an der Leine ist dann kann sie ihn nicht halten.
Und der Uno geht oft mit den Kindern oder sollte man besser sagen die Kinder gehen mit ihm denn er wird des Öfteren von Kindern die noch in den Kindergarten gehen Gassi geführt, sieht er dann was fliegen die Kinder hängend an der Leine hinter

April 2009 Martina Wagner

Eigenart, Rituale und anerzogen

So manches Mal fragt man sich was ist nun die Eigenart der Hunde, oder ist es von uns anerzogen und wurde dann zum Ritual.

Hier ein paar Beispiele vom meiner Rasselbande.

Janka

Bei ihr ist es so das man das Bellen nie abstellen kann wenn es Zeit ist und das Futter fertig gemacht wird. Da half aber auch gar nichts, sie hat da auch eine innere Uhr.

Sie teilt ihr Körbchen auch mit einen von den anderen ist ja auch groß genug nur sollte mal einer zuerst also vor ihr drein liegen dann wird sich davor gesetzt und so lange gewartet ab und zu mal gebrummelt bis ich den der darin liegt raus schicke. Dann kann sie sich in ihr Körbchen legen und der andere darf dann zu ihr kommen.

Rubino

Er ist ein schön Wetter Hund ist es nass, kalt oder der Boden matschig dann ist der Kerl kaum zum rausgehen zu bewegen. Wo andere Hunde gern im Schnee toben oder ins Wasser gehen zum schwimmen da steht er da wie sieben Tage Regen.

Beim Kot absetzen hat er am liebsten wenn kein anderer Hund dabei ist.

Maja

Läuft in der Wohnung immer mit ihrem schmuse Tuch rum. Sie gibt es einen freiwillig aber auch ab.

Ich habe es ihr nie gegeben sie klaute sich als sie als Welpe bei uns ein zog ein Handtuch, ich nams ihr weg und da wurde ein anderes geklaut. Ich konnte noch so viel mit ihr schimpfen es wurde immer ein neues geholt, und ohne diese Tuch wurde sie unruhig. So bekam sie eins von nun ab wurde es immer hinter her gezogen, und zum ein schlafen dran genuckelt.

Tobby

Er kann wenn er Kot absetzt nicht auf einer stelle sitzen bleiben. Er braucht immer einige Meter das heißt er geht in sitz Haltung immer weiter.

Karli

Er braucht um Kot ab zu setzen immer einen Strauch oder Grasbüchel oder einen Baumstamm.

Alle zusammen haben dies.

Alle brauchen beim schlafen ein Kopfkissen.

Wenn wir in die Wohnung kommen wartet schon der Kater auf der Küchenanrichte und die Hunde begrüßen ihn und bekommen dann vom Kater eines auf die Schnauze.

Wenn es nach draußen geht verlassen alle meine Wohnung zusammen werden dann zwischen geparkt bei meiner Mutter in der Wohnung.

Dann mache ich mich fertig und wenn ich dann die Tür zur Wohnung meiner Mutter auf mache dann sitzen da alle.

Dann heißt es der nächste bitte und die/der richtige kommt.

Sollte ich mal aus welchem Grund auch immer die Reihenfolge nicht einhalte dann kann ich so lange laufen gehen wie ich will da löst sich keiner.

Am späten Abend wenn es noch mal kurz vor dem Schlafen in den Garten es geht und dann wir wieder rein kommen gehen sie nicht mit nach oben bevor sie bei meiner Mutter ihr gute Nacht Leckerli bekommen haben.

Wenn ich morgens aufstehe ist ihnen egal sie bleiben liegen solange ich nicht im Bad war und noch im Schlafanzug bin.

Bin ich angezogen sind sie nicht mehr zu halten und wollen raus.

Ich kann sie alleine in der Wohnung für längere Zeit lassen kein Problem. Aber wenn ich am Kleiderschrank war und habe mir dort was raus geholt dann werden sie unruhig und wenn ich dann die Wohnung verlasse dann wird mal für eine ganz kurze Zeit geheult wie ein Wolf.

Januar 2011 Martina Wagner

Die Rasselbande mag kein Regenwetter

Heute Morgen da war ja das Wetter bei uns nicht so wie es im Hochsommer sein sollte da war kein blauer Himmel und keine Sonne.

Ganz im Gegenteil es regnete und das nicht gerade wenig und man konnte meinen es wäre ein Herbstmorgen.

Nun ich persönlich freute mich darauf denn der Garten hat nach so langer Trockenzeit es bitter nötig gehabt.

Nun gehen wir ja sonntags nie Gassi sondern immer nur in den Garten und so wird auch nicht so früh aufgestanden, aber Heute wollte keiner der Hunde sich von seinen Schlafplatz erheben. Merkten die Hunde schon das, das Wetter nicht so schön ist.

Aber einmal muß es ja sein das sie raus müssen und so machte ich die Tür zu Treppenhaus auf, aber was war das! Wenn ich sonst morgens die Tür aufmache will jeder der Rasselbande als erster nach unten und es wird sich mit bellen der Weg frei gemacht.

Heute ging es ganz ruhig nach unten und ich mußte sie sogar bitten, als ich dann die Haustür auf machte da machte sie nur jeder einen kleinen Schritt nach draußen, blieben unter dem Vordach der Haustüre stehen und keiner wollte weiter.

Sonst stürmen sie jeden Morgen in den Garten und suchen alles ab, wer an Nachbars Katzen die Nacht im Garten war.

Aber Heute wurde ich angeschaut als wollte jeder der Rasselbande sagen du hast doch einen Vogel. Bei so einem Wetter jagt man doch keinen Hund vor die Tür.

Ich mußte jeden bitten das er den ersten Schritt macht, und dann ging alles ganz schnell man erledigte sein morgendliches Geschäft im Eiltempo und schon stand man an der Haustüre unterm Vordach und wollte nach drinnen. Noch nicht einmal der Feind der gerade auf der Straße lief wurde angebellt.

Nun liegen sie alle wieder in ihren Betten und schlafen.

Martina Wagner 17.07.2011

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