Geschichten

Maja von der Schafegg

Meine Puschi

Ende 2008 beschlossen wir uns einen weiteren Appenzeller anzuschaffen, es sollte einen Hündin sein, die vom Stammbaum zu unserem Rüden Rubino von der Erftquelle passen würde, sollte sie je mal angekört werden.

Wir schauten uns dann Anfang 2009 in Deutschland bei Züchtern um, kamen aber dann da von aber  wieder ab, und beschlossen wieder einen aus Schweizer Zucht zu nehmen.

Und da stand an erste Anlaufstell der Zwinger von der Schafegg an, wo wir auch unsere Iris her hatten.

Gesagt getan ein Anruf beim Züchter mit den wir auch befreundet sind, und nach gefragt ob für das Jahr 2009 ein Wurf geplant ist. Die Antwort war ja.

Nun war warten angesagt, das die Zuchthündin die Iris Schwester ist, heiß wird und das Decken klappt.

Es fand dann die Hochzeit im Mai statt, von da an hieß es noch mal warten bis der Anruf kam das die Welpen geboren sind, das war dann der 10. Juli 2009.

Drei Tage danach fuhr Rolf alleine wegen einer Familienfeier in die Schweiz, und machte den ersten Besuch um sich die Welpen an zu schauen und sich einen aus zu suchen.

Als er nach Hause kam sagte er sie heißt Maja und zeigte mir die ersten Bilder von ihr.

Als dann vier Wochen vorbei waren fuhren wir zusammen in die Schweiz und ich sah Maja das aller erste Mal, und da die Züchterin die Welpen mit den Worten pusch pusch lockte hatte sie ganz schnell den Kosenamen von mir Puschi.

Nach zwei Wochen fuhren wir dann nochmals in die Schweiz um Maja zu besuchen, wir nahmen eine Box  und ein Brustgeschirr mit, damit sie sich daran gewöhnen konnte, bis wir sie dann zu uns holten.

An den Besuchstagen fuhren wir immer an die 1100Km aber es war immer die Reise wert.

Am  20.09.2009 war es dann so weit und wir konnten sie abholen, und mit an Bord war Janka und Iris, Karli und Tobby blieben bei meiner Mama zuhause.

Die Heimfahrt ging ganz ohne Probleme vorbei, Dank der Übung mit der Box und Brustgeschirr , Maja verschlief fast die ganze Zeit in der Box die neben mir stand, und für sich mal zu lösen ging sie gut gesichert am Brustgeschirr .

Als wir dann zu Hause angekommen waren lernte sie dann auch Karli und Tobby kennen, und war gleich ganz verschmust mit meiner Mama der Hundeoma, alles ging ganz locker zu.

Die erste Woche lernte sie im Spiel immer besser den Umgang mit der Rasselbande, besonders weil sie mit Tobby und Iris Gassi  ging, gab es da eine ganz große Freundschaft.

Der zweite Meldeschluss für die Internationale Hundeausstellung  Lausanne war noch offen und da wir dort mit Janka, Iris und Rubino hinfuhren wurde auch Maja für ihre erste Ausstellung in der Babyklasse dort gemeldet.

Bevor es zur ersten Ausstellung ging mußte sie noch ein Wochenende, es war das Wochenende wo wir mit Rubino, Janka und Iris zur Welthundeausstellung nach Bratislava fuhren bei der Hundeoma bleiben, was kein Problem war, denn sie schlief schon durch im ihre Box,. Beim spielen mit Karli und Tobby  fiel sie in den Fischteich was nicht schlimm war denn die Hundeoma kam zur Rettung, aber vieleicht war das der Grund das sie nie ins Wasser zum Schwimmen wollte, man weiß es nicht.

Sie besuchte auch eine Welpenspielstunde und zuhause übten wir Zähne zeigen und wie man richtig steh macht.

Die lange Autofahrt nach Lausanne verschlief sie und im Hotel legte sie sich sofort in ihre Box. Am Morgen und Abend wurde sie durchs Hotel getragen damit ein See in der Hotelhall passieren konnte.

Am ersten Tag der Ausstellung , war es ihr ein wenig fremd , als wir sie in der Tiefgarage aus dem Auto nahmen, da hätte sie sich gerne verkrochen, aber Rolf nahm sie auf den Arm und schon war wieder alles gut. Ihr erste Austritt im Ring war toll, und den zweiten Ausstellungstag machte sie es so gut, das man meinen konnte sie wäre schon auf vielen Ausstellungen gewesen.

Sie bekam an beiden Tagen die höchste Wertungen vv 1 und Best Puppy und mußte somit noch in den Ehrenring.

Im Dezember stand für Janka, Iris und Rubino noch ein Ausstellungswochenende in Kassel an, wo sie mit fahren durfte um Ausstellungsluft zu schnuppern.

Auch diese meisterte sie hervorragend.

Dann kam der Winter und dieser war sehr Schneereich, und so machte sie ihre erste Bekanntschaft mit Schnee. Mit Iris und Tobby tobte sie beim Gassi gehen durch die weiße Pracht.

Silvester mit der ganzen Knallerei machte ihr nicht aus.

Auch der Januar  2010 war sehr Schneereich.

Im Januar wurde Rolf krank, und man merkte wie sich Maja von Rolf zurück zog.

Wir meldeten viel Ausstellungen  für das ganze Jahr. Und so ging es im Februar  zur ersten Ausstellung in die Schweiz nach Fribourg . Dort wurde sie in der Jüngstenklasse ausgestellt, am ersten Tag wollte sie dem Richter ihre Zähne nicht zeigen und bekam so eine Dis. , am zweiten Tag ging alles Tip- Top und sie bekam die Bewertung  vv1.

Ab Februar ging es Rolf immer schlechter und es folgten einige kurze Krankenhaus Aufhalten, und wenn er dann aus dem Krankenhaus kam verzog sich Maja immer.

Auch ich hatte dadurch nicht so viel Zeit für die Rasselbande, und deshalb waren sie alle lange Zeit bei meiner Mama. Die großen liebten ja schon immer die Oma, aber Maja wurde somit richtig ihr Schmusehund.

Auch wenn es Rolf immer schlechter ging, fuhren wir aus Ausstellungen, denn er wollte sie doch im Ring gewinnen sehen. Und das tat er auch denn bis ein Sehr Gut, bekam sie immer Vorzüglich und alle Anwartschaften für den Jungendchampion.

Im Mai in St. Gallen auf der Ausstellung  kam sie sogar im Ehrenring um den Besten Junghund  unter die 8 besten.

Als kurz danach Iris starb, trauerte sie eine Zeit lang um sie, denn die beiden verstanden sich ganz toll.

Nun war Tobby und Rubino  ihre Spielkameraden, mit Janka und Karli wurde nicht so viel gespielt.

Kurz vor Meldeschluß  zur Welthundeausstellung in Dänemark  sagte Rolf wir melden Rubino und Maja an. 

Janka , Karli und Tobby blieben zu Hause bei der Oma, und für mich war es das erste mal seit 10 Jahren das ich das Autosteuer in der Hand hatte,  und mich ganz alleine weil Rolf zu schwach war um die beiden kümmern mußte.

Da zukam das Maja 2 Tage bevor wir los fuhren ihre erste Hitze bekam.

Aber wir wurden für unsere Anstrengungen belohnt, denn Maja wurde Vize Weltjugendsiegerin.

Danach ging es für uns noch auf die Ausstellung nach Schoß Meisdorf, das war das letzte mal wo Rolf seine Maja im Ring sah.

Rolf  kam ins Krankenhaus und ich verbrachte Tag und Nacht auch die Zeit dort, nur zum Gassi gehen kam ich Heim, und so geschah es das Maja sich immer weiter zurück zog und nur an meiner Mama noch hing.

Rolf wollte aber, das ich die gemeldeten Ausstellungen besuchte und so kam es das ich diese auch machte,  und so konnte er noch mit erleben das Maja Deutscher Jugendchampion VDH und SSV wurde.

Am Dem Tag als Maja Jugendchampion Luxemburg wurde verstarb er.

Nun sagte meine Mama, das ich weiter machen sollte mit den Ausstellungen und so geschah es auch. War ich mit Maja und Rubino auf Ausstellungen so blieb Janka, Karli und Tobby bei ihr.

Auch Maja ging es wieder besser ich hatte ja wieder Zeit mich voll und ganz um sie und die anderen zu kümmern, aber sie ging liebend gern bei die Oma.

Maja  machte nun der ganze Trubel  auf Ausstellungen nicht mehr aus, so lief sie als wäre es das normalste neben mir her wenn ich Rubino in die Ausstellungshalle zog.

Auch der Winter 2010/2011 war wieder sehr Schneereich, wo man im Schnee toben konnte.

Im Februar begang für Maja und Rubino die Ausstellungszeit wieder,  Die anderen blieben dann bei der Oma. Und Maja und ich waren dann auch mal ohne Rubino auf Ausstellungen, dann blieb er auch bei der Oma. So errang sie viele Tagestitel wie den VDH Europasieger.

Auch ging es obwohl meine Mama im Krankenhaushaus war, nach Paris zur Welthundeausstellung  mit Rubino, wo sie Mit Vorzüglich 1 den Ring verlas. Auch ging es nach Leeuwarden in Holland auf der FCI Euro Dog Show wo sie mit den Titel Europaen Winner wieder nach Hause kam, das war auch der letzte Titel den meine Mama mit bekam. Als dann im September 2011 meine Mama starb war  es für Maja noch mal schlimm weil sie so an ihr gehangen hat.

Auch nach dem Tod von meiner Mama ging es weiter auf Ausstellungen,  entweder fuhr Rubino mit oder er blieb mit Janka, Karli Und Tobby zu Hause wo ein guter Bekannter dann auf sie aufpasste.

Anfang 2012 merkte ich, das Maja gegen Janka ging und sie weg biss, ich verschloss zuerst die Augen, und wollte nicht sehen das Janka immer schlechter zu Fuß war. Maja merkte es als erste und wie es nun mal so ist kranke und alte Hunde haben in einem Rudel nichts zu suchen. So meinte Maja es in ihre Pfoten zunehmen, und in dem sie Janka weg biss es auch in die Tat umzusetzen.

So öffnete mir Maja die Augen das ich Janka Anfang  Mai 2012 über die Regenbogenbrücke gehen lassen mußte.  Maja störte das nicht so wie der Rest der Rasselbande die dann trauerten.

Maja ging weiter auf Ausstellungen und zuhause ist sie eine ruhige, die gern schmusen kommt, aber auch mal sich ganz alleine zurück zieht.

Wenn sie wirklich was ganz selten ist in der Nacht nach draußen muß, dann weckt sie mich in dem sie mich erst an stupst, zeige ich darauf  keine Reaktion zieht sie mit die Decke weg.

Sie ist auch ein Langschläfer und steht als letzte von allen auf.

Ende des Jahres hatte Maja 10 Championstitel.

Als ich im März 2013 in die unteren Räume die meine Mama im Haus bewohnt hatte zog, war für Maja ganz klar, das der Sessel von meiner Mama von nun an ihrer ist. So ist Maja der einzige Hund der Rasselbande die von da an ihren eigenen Sessel hat zum schlafen.

Je mehr ich mit Maja auf Ausstellungen alleine Unterwegs war umso mehr schmolzen wir zusammen.

Im August 2013 ging es mit Rubino dann nach Genf auf die FCI Euro Dog Show .

Maja ist eine recht faule, man schläft lange und wenn es möglich ist wird ein Sonnenbad im Garten genommen.

Auch haben wir zwei  alleine 3 Tage Urlaub gemacht und sind gewandert.

2014 war wieder öfters Rubino mit auf Ausstellungen, was Maja nicht störte.

Nun fing aber auch die Zeit an wo sie nicht immer mit Karli kuscheln mochte sondern wo sie auch anfing ihn zu beißen wenn er einen seiner Anfälle bekam.

So musste ich immer ein Auge auf sie haben wenn Karli ihr zu nahe kam.

Als Ende Januar 2015 Tobby starb trauerte sie ein wenig waren sie doch von dem Tag an als sie bei uns einzog ganz dicke Freunde.

2015 ging es weniger auf Ausstellungen.

Und zum Ende des Jahres biss sie auch ohne Grund mal Karli, auch das öffnete mit die Augen das Karli  immer kränker wurde. Als dann Karli kurz nach Weihnachten starb, war es für nicht schlimm, ganz zum Gegensatz zu Rubino der ihn ganz dicke vermisste.

2016 hat Maja dann mal eine Ausstellungspaus gemacht.

Hat sie doch in den vielen Jahren zu vor zu den ganzen Championstitel auch noch 28 Tagestitel geholt.

Was man sonst noch über sie sagen kann. Sie spielt sehr gerne mit Rubino. Und wenn sie was angestellt hat, wie mal den Mülleiner ausgeräumt und man sagt das darf man aber nicht, schleicht sie sich weg. Genauso wenn man mal mit den anderen von der Rasselbande geschimpft hat.

Und wenn sie will ist sie auch eine ganz verschmuste.

Martina Wagner August 2016

 

 

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